Produktion und Technik

Sie möchten uns Daten zu einem Auftrag zusenden? Bitte lesen Sie vorher unsere Tipps zu Vorlagen und Datenverarbeitung.

Die optimale und Kosten sparende Weiterverarbeitung setzt folgende Faktoren voraus … Mehr

Sicherlich ist die beste Austauschart die Original-Programmdatei … Mehr

Die jeweiligen Datenträger sollten mit logischen, zum jeweiligen Auftrag gehörenden Stichwörtern beschriftet sein … Mehr

Alle Elemente, die in einer Datei erscheinen sollen, müssen verbunden und auf ihre Vollständigkeit geprüft sein … Mehr

Sonderfarben in Bildern (Duplex, Triplex, Mehrkanalbilder, DCS) sollten beim Öffnen der Datei erkennbar sein … Mehr

Alle im Dokument benutzten Schriften müssen beigefügt werden, auch die importierter Objekte … Mehr

Optimale Datenverarbeitung

Die optimale und Kosten sparende Weiterverarbeitung setzt folgende Faktoren voraus:

  • Alle relevanten Daten sind im Job vorhanden
  • Die Angaben über das Ausgabeformat, die verwendeten Schriften und die benutzten Anwendungen (einschl. der platzierten Dateien) sind schriftlich fixiert
  • Alle EPS-Daten und entsprechende Arbeitsdateien sind bereitgestellt, damit jederzeit Korrekturen durchgeführt werden können
  • Alle verwendeten Schriften sind auf dem Datenträger vorhanden
  • Ein farbverbindlicher Ausdruck liegt bei

Die beste Austauschart ist die Original-Programmdatei. Der Vorteil besteht darin, dass der Empfänger die Möglichkeit hat, Änderungen direkt in der Programmversion auszuführen und in dem für ihn geeigneten Endformat abzuspeichern.

Wir würden also von Ihnen folgende Dinge benötigen, um für Sie tätig werden zu können:

  • Druckvorlagen für Strichlösungen, d. h. Negativ-/Positivfilm oder Aufsichtsvorlage mit sauberen Konturen von z. B. Firmenlogos & Texten
  • Druckvorlagen für Reproduktionen von Farbbildern und Rasterlösungen, d. h. Dias oder S/W-Fotos bzw. die bereits von Ihrer Agentur erarbeiteten Bilddateien

 

Programmverarbeitung

Sicherlich ist die beste Austauschart die Original-Programmdatei. Vorteil: Der Empfänger hat die Möglichkeit, Änderungen direkt in der Programmversion auszuführen und in dem für ihn geeigneten Endformat abzuspeichern.

Apple Mac OS X 
(immer aktuelle Programmversionen)

  • Adobe Creative Suite
  • Adobe Freehand (vormals Macromedia)
  • QuarkXPress
  • ArtPro

PC (immer aktuelle Programmversionen)

  • Adobe Creative Suite
  • CorelDRAW

Plattformübergreifende Formate

  • EPS, Composite PS, separiertes PS, Tif, PDF

CAD-Anwendungen
(Stanzwerkzeuge immer in 1:1-Größe liefern)

  • CF2, DXF, HPGL, DDES, IGES, ADO

Datenträger

Die jeweiligen Datenträger sollten mit logischen, zum jeweiligen Auftrag gehörenden Stichwörtern beschriftet sein. Es sollte stets ein Ausdruck über den Inhalt des Datenträgers beiliegen.

Datenträger, die verarbeitet werden können:

  • CD-ROM
  • DVD
  • USB- und FireWire-Laufwerke
  • Festplatten

Größere Datenmengen sollten Sie direkt auf unseren FTP-Server parken. Ihr Ansprechpartner gibt Ihnen gerne die Zugangsdaten.

Dateiformate

Alle Elemente, die in einer Datei erscheinen sollen, müssen verbunden und auf ihre Vollständigkeit geprüft sein. Jede Datei sollte ein Suffix mit Zeichen zum Programm- bzw. Formathinweis besitzen (z. B. Fond.tif, Stanze.ai, Aufbau.fh etc.).

Die Jobgröße muss deutlich erkennbar sein (ggf. Skalierungsfaktor angeben). Unerwünschte Elemente sollten gelöscht werden. Außer den für den Auftrag benutzten Sonderfarben darf nur der CMYK-Farbraum genutzt werden (die Farbpaletten bitte säubern).

Bilder

Sonderfarben in Bildern (Duplex, Triplex, Mehrkanalbilder, DCS) sollten beim Öffnen der Datei erkennbar sein (z. B. durch Suffix wie Name.dcs, Texthinweis im Job oder "Bitte lesen"-Datei).

Da JPEG-Komprimierungen nicht verlustfrei sind, diese bitte nur in hoher Qualität sichern. Bilder müssen in der Originalgröße mindestens eine Auflösung von 150 dpi, optimal
300 dpi besitzen, 1-Bit-Tiffs min. 800 dpi.

Bei anstehenden Korrekturen bitte Photoshop-Bilder mit Ebenen beifügen. Bei RGB-Farbraum muss ein entsprechendes Zielprofil dokumentiert sein (RGB/CMYK).

Schriften

Alle im Dokument benutzten Schriften müssen beigefügt werden, auch die importierter Objekte. Schriften müssen vollständig sein (PostScript-Zeichensatz und Zeichensatzkoffer). Schrifttypen dürfen keine Konflikte untereinander aufweisen. Falls es das Programm erlaubt, können Sie die Schriften auch in Pfade konvertieren.

Der Produktionsprozess

Aus Öl wird Granulat

Zur Herstellung von Tragetaschen setzen wir ausschließlich Polyethylen (PE) ein. Auch Automatenfolien werden u.a. aus diesem Material gefertigt. Dieser unbedenkliche Rohstoff gehört zur Gruppe der Polyolefine und wird in einem recht komplizierten Verfahren gewonnen.

Die Basis ist Erd- bzw. Rohöl. Zunächst wird es gereinigt und destilliert. Die entstehende Rohbenzinfraktion (Naphta) wird abgetrennt und unter sehr hohen Temperaturen in chemische Bruchstücke zerkleinert. In dieser Phase kommt es ganz besonders auf die richtige Temperatur-Regelung an denn es gilt, einen möglichst hohen Prozentsatz an Ethylengas zu gewinnen.

Vor der Weiterverarbeitung wird auch das Ethylen durch Destillation gereinigt. Nun erfolgt die Polymerisation. In großen Reaktorkesseln entsteht aus dem sauberen Ethylengas unter Druck und bei hohen Temperaturen das Granulat Polyethylen - ein kristallisierter Kunststoff in Körnerform.
Man unterscheidet folgende Materialarten:

LDPE low density polyethylene
HDPE high density polyethylene

Unterscheidungsmerkmale dieser PE-Arten sind ihre Dichte, Festigkeit, Dehnung und Kristallinität. Aber auch ihre optischen Eigenschaften und ihr "Griff" (jedes Material fühlt sich anders an).

Vom Granulat zur Folie

Folien aus Kunststoff werden heute fast ausschließlich durch Extrusion von Kunststoffgranulaten hergestellt. In einem sogenannten Extruder wird das Granulat aufgeschmolzen und homogenisiert. Der Schmelze werden Substanzen wie Farbe, Gleitmittel und sonstige Zusatzstoffe zugefügt, die Einwirkung auf die Folienbeschaffenheit haben. Über eine Düse am Ausgang der Maschine wird die Kunststoffschmelze als Folie abgezogen.

Sehr verbreitet sind Blasextruder. Hier wird die homogenisierte Schmelze durch Stützluft zu einem Schlauch aufgeblasen, kalibriert (auf die exakte Abmessung gebracht) und nach dem Abkühlen aufgewickelt. Durch Aufschneiden des Schlauchs an beiden Seiten entsteht Flachfolie.

Jeder moderne Extruder ist mit einer digitalen Mischstation für Zusatzstoffe ausgerüstet und besitzt eine perfekt arbeitende Mess- und Regeltechnik zur Einhaltung der gleichmäßigen Foliendicke. Durch eine elektrische Vorbehandlungs-Station wird die Oberflächenspannung der Folie erhöht. Dadurch ist beim späteren Bedrucken gewährleistet, daß sich die Druckfarbe auf der Folie verankert.

Aus Folie wird Verpackung

Besonders im Bereich der Verpackung (Tiefkühlkost, Hygieneverpackungen usw.) aber auch bei den Sekundärverpackungen (Tragetaschen und Beutel) werden immer höhere Qualitätsanforderungen gestellt. Ausgefallene und drucktechnisch komplizierte Motive, die früher nur im Tiefdruck realisiert werden konnten, lassen sich heute problemlos im Flexodruck bewerkstelligen.

OMM druckt seit jeher im Flexodruck, hauptsächlich von flexiblen Polymerplatten, die das beste Druckergebnis aufweisen. Bis zu 10 Farben (nach HKS, PMS oder auch nach Muster) können auf modernen Flexodruckmaschinen in einem Arbeitsgang gedruckt werden. Zur genauen Ausarbeitung der Druckfarbe arbeiten wir mit einem EDV-gestützten Farbrezeptiersystem.

Die unbedruckte Rollenware durchläuft den Druckprozess und wird am Ende wieder auf eine Rolle gewickelt. Das Falten, Stanzen und Verschweißen der Tragetaschen und Beutel geschieht in den Konfektionsmaschinen. Neben den Standardausführungen fertigen wir hier auch Sonderausführungen wie z. B. den Känguru-Bag, Taschen mit perforierter Griffstanzung und vieles mehr.

Automatenrollen werden nach dem Bedrucken auf einem sogenannten Rollenschneider noch einmal umgewickelt. Dabei wird die "Mutterfolie" in Längsrichtung in die entsprechenden Nutzen aufgeschnitten, an den beiden Außenrändern besäumt und auf Kleinrollen aufgewickelt. Je nach Format des Endprodukts ist die Herstellung von bis zu 10 Nutzen nebeneinander möglich.

Allgemeine Informationen zur Verpackungsverordnung

Recycling

Grundsätzlich müssen seit dem 01.01.2009 alle durch den Erstinverkehrbringer (Bezeichnung für das Unternehmen, das dem Endverbraucher die befüllte Tragetasche bzw. den Beutel aushändigt) ausgegebenen Serviceverpackungen über ein Duales System lizenziert sein. Die formelle Abwicklung dieses Vorgangs kann der Einzelhandel an seinen Lieferanten delegieren. Die Wahl des Partners, der die Verwertung durchführt, obliegt dabei demjenigen, der die Abwicklung übernimmt. In diesem Fall also dem Lieferanten der Serviceartikel. In diesem Zusammenhang entfällt die Pflicht zur Kennzeichnung der Verpackungen mit einem Symbol wie „Grüner Punkt“ oder andere.

Ausführliche Informationen wie den Wortlaut des Gesetzes, eine Liste mit Kontaktdaten der anerkannten Dualen Systeme sowie einen guten Frage- und Antwortbereich finden Sie auf der Seite des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) e.V.: www.ihk-ve-register.de