Über uns

Seit 30 Jahren produzieren wir Verpackungen

Wir haben das Know-how und die Erfahrung Ihre ganz spezielle Verpackungslösung zu entwickeln und zu fertigen.

Unser Angebot reicht von der Standard Verpackungs- und Industriefolie bis hin zur spezialisierten technischen Folie, von der Tragetasche und dem Beutel bis hin zur Isolierverpackung, vom Lohndruck bis hin zum Etikettendruck.

Wir haben uns bemüht, nicht zu viel „Fachchinesisch“ auf unserer Website zu verwenden. Sollte dennoch etwas unverständlich sein oder Sie haben weitere Fragen, dann schreiben Sie uns gerne.

Umwelt

CO2-Kompensation

Das Thema Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Der behutsame Umgang mit unserer Umwelt und die Scho­nung aller Ressourcen steht bei vielen Unter­neh­men im Mittelpunkt aller Überlegungen. Ein wesentlicher Bestand­teil der Umweltbelastungen stellt der Ausstoß von CO2 dar.

Für das Klima spielt es – im Gegensatz zur Luftver­schmut­zung – grundsätzlich keine Rolle, wo auf der Erdoberfläche diese unerwünschten Gase in die Atmos­phäre gelangen und wo sie reduziert werden. Wichtig ist, dass die welt­weiten Treibhausgas­­emis­sionen in der Summe abnehmen. Es ist daher sinnvoll, Emissionen, die an einem Ort in die Luft gelangen, an einer anderen Stelle einzu­sparen. Kom­pen­sation nennt man diesen Vorgang.

Als verantwortungsbewusster Hersteller von flexib­len Ver­packungen haben auch wir uns zur Aufgabe ge­­macht, Umweltbelastungen in unserem Verant­wor­tungs­bereich soweit als möglich zu reduzieren. In Zu­sammenarbeit mit der Non-Profit-Stiftung ”myclimate” haben wir die ver­blei­benden umwelt­relevanten Belas­tungen analysiert und die entsteh­ende CO2-Belastung ermittelt. In diese Erhe­bung sind nicht nur die durch unseren Produktions­pro­zess ent­­stehenden Emis­sionen, sondern auch die durch den Bezug der Rohstoffe, sowie die durch den Trans­port zum Kunden ent­stehen­den Aufwen­dungen eingeflossen.

Ab sofort können wir Ihre flexiblen Verpackungen, wie Tragetaschen, Beutel oder technische Folien, daher als ”CO2-kompensiert” anbieten. Die Gelder fließen in Klima­schutzprojekte, die von ”myclimate” entwickelt und betreut werden. Schwerpunktmäßig in Entwicklungsländern, aber auch in Europa und Neuseeland werden mit Hilfe des Geldbetrages klima­­belastende, fossile Energiequellen durch erneuer­bare Energien ersetzt oder Energie­effi­zienzmaß­nahmen realisiert. So wird dieselbe Menge an klima­wirksamen Emissionen, die für Ihre Verpackungen erzeugt wird, wieder eingespart. Unter dem Strich wird also dank der Kompensation kein Treibhausgas freigesetzt.

Die Kosten für die Kompensation des entstandenen CO2 belaufen sich auf EUR 0,15 je kg Folie.

AusführungGewichtKompensation
Tragetasche
38 x 45 cm + 10 cm Bodenfalte
50 µ LDPE, mit Blattverstärkung
19,17 kg /
1.000 Stk.
2,88 EUR /
1.000 Stk.
Beutel
20 x 28 cm + 3 cm Blockrand
20 µ HDPE, mit Griffloch
2,41 kg /
1.000 Stk.
0,36 EUR /
1.000 Stk.
Folie
230 mm breite Flachfolie
2 x 25 µ BOPP-Verbund
10,49 kg /
1.000 lfm
1,57 EUR /
1.000 lfm

Selbstverständlich nennen wir Ihnen die exakten Mehrkosten für die CO2-Kompensation Ihrer individuellen Verpackung. Ihr OMM-Sachbearbeiter informiert Sie gerne.

co2 myclimate logo – OMM KunststofftechnikFalls Sie sich dazu entschließen, Ihre Verpackungen in dieser Form aufzu­werten, legen wir Ihnen ein kleines Bonbon oben drauf. Getreu dem Motto ”Tue Gutes und rede darüber” möchten Sie Ihre Kunden gewiss über Ihre Investition in die Umwelt informieren. Wir bieten Ihnen ­daher bei bedruck­ten Produkten an, das untenstehende Logo ohne weiteren Mehrpreis auf Ihrer Verpackung aufzubringen. 

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter: www.myclimate.org

Allgemeine Informationen zur Verpackungsverordnung

Recycling

Grundsätzlich müssen seit dem 01.01.2009 alle durch den Erstinverkehrbringer (Bezeichnung für das Unternehmen, das dem Endverbraucher die befüllte Tragetasche bzw. den Beutel aushändigt) ausgegebenen Serviceverpackungen über ein Duales System lizenziert sein. Die formelle Abwicklung dieses Vorgangs kann der Einzelhandel an seinen Lieferanten delegieren. Die Wahl des Partners, der die Verwertung durchführt, obliegt dabei demjenigen, der die Abwicklung übernimmt. In diesem Fall also dem Lieferanten der Serviceartikel. In diesem Zusammenhang entfällt die Pflicht zur Kennzeichnung der Verpackungen mit einem Symbol wie „Grüner Punkt“ oder andere.

Ausführliche Informationen wie den Wortlaut des Gesetzes, eine Liste mit Kontaktdaten der anerkannten Dualen Systeme sowie einen guten Frage- und Antwortbereich finden Sie auf der Seite des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) e.V.: www.ihk-ve-register.de

Wenn Sie’s mit der Umwelt ernst meinen …

Blauer Engel-Taschen

Wissen Sie, welche Eigenschaften eine Tragetasche haben muss, um sich mit dem Symbol „Blauer Engel“ schmücken zu dürfen?

Blauer Engel – OMM KunststofftechnikVoraussetzung für das Aufbringen dieses Gütezeichens ist die Tatsache, dass mindestens 80% des eingesetzten Kunststoffs aus „echtem“ Recycling stammen muss. Nämlich aus privaten Haushalten, aus der Landwirtschaft, aus Gewerbe und Industrie. Diese „Post-Consumer-Abfälle“ stellen den weitaus größten Teil des Kunststoff-Gesamtabfallaufkommens dar. Nur ein geringer Teil wird bisher allerdings werkstofflich verwertet.

Aus ökologischer Sicht ist diese Form der Wiederverwertung in aller Regel allen anderen Verwertungsvarianten überlegen. Deshalb ist es aus Umweltsicht angezeigt, so viel Abfall wie möglich werkstofflich zu verwerten. Und genau das tun Sie beim Kauf der OMM-Blauer-Engel-Tragetasche.

Fazit: Nie war es leichter, nachhaltige Verpackungen zu verwenden. Holen Sie sich noch heute ein kostenloses und unverbindliches Angebot ein. Wir beraten Sie gerne.

Zertifikate

Der Produktionsprozess

Aus Öl wird Granulat

Zur Herstellung von Tragetaschen setzen wir ausschließlich Polyethylen (PE) ein. Auch Automatenfolien werden u.a. aus diesem Material gefertigt. Dieser unbedenkliche Rohstoff gehört zur Gruppe der Polyolefine und wird in einem recht komplizierten Verfahren gewonnen.

Die Basis ist Erd- bzw. Rohöl. Zunächst wird es gereinigt und destilliert. Die entstehende Rohbenzinfraktion (Naphta) wird abgetrennt und unter sehr hohen Temperaturen in chemische Bruchstücke zerkleinert. In dieser Phase kommt es ganz besonders auf die richtige Temperatur-Regelung an denn es gilt, einen möglichst hohen Prozentsatz an Ethylengas zu gewinnen.

Vor der Weiterverarbeitung wird auch das Ethylen durch Destillation gereinigt. Nun erfolgt die Polymerisation. In großen Reaktorkesseln entsteht aus dem sauberen Ethylengas unter Druck und bei hohen Temperaturen das Granulat Polyethylen – ein kristallisierter Kunststoff in Körnerform.
Man unterscheidet folgende Materialarten:

  • LDPE low density polyethylene
  • HDPE high density polyethylene

Unterscheidungsmerkmale dieser PE-Arten sind ihre Dichte, Festigkeit, Dehnung und Kristallinität. Aber auch ihre optischen Eigenschaften und ihr „Griff“ (jedes Material fühlt sich anders an).

Vom Granulat zur Folie

Folien aus Kunststoff werden heute fast ausschließlich durch Extrusion von Kunststoffgranulaten hergestellt. In einem sogenannten Extruder wird das Granulat aufgeschmolzen und homogenisiert. Der Schmelze werden Substanzen wie Farbe, Gleitmittel und sonstige Zusatzstoffe zugefügt, die Einwirkung auf die Folienbeschaffenheit haben. Über eine Düse am Ausgang der Maschine wird die Kunststoffschmelze als Folie abgezogen.

Sehr verbreitet sind Blasextruder. Hier wird die homogenisierte Schmelze durch Stützluft zu einem Schlauch aufgeblasen, kalibriert (auf die exakte Abmessung gebracht) und nach dem Abkühlen aufgewickelt. Durch Aufschneiden des Schlauchs an beiden Seiten entsteht Flachfolie.

Jeder moderne Extruder ist mit einer digitalen Mischstation für Zusatzstoffe ausgerüstet und besitzt eine perfekt arbeitende Mess- und Regeltechnik zur Einhaltung der gleichmäßigen Foliendicke. Durch eine elektrische Vorbehandlungs-Station wird die Oberflächenspannung der Folie erhöht. Dadurch ist beim späteren Bedrucken gewährleistet, daß sich die Druckfarbe auf der Folie verankert.

Aus Folie wird Verpackung

Besonders im Bereich der Verpackung (Tiefkühlkost, Hygieneverpackungen usw.) aber auch bei den Sekundärverpackungen (Tragetaschen und Beutel) werden immer höhere Qualitätsanforderungen gestellt. Ausgefallene und drucktechnisch komplizierte Motive, die früher nur im Tiefdruck realisiert werden konnten, lassen sich heute problemlos im Flexodruck bewerkstelligen.

OMM druckt seit jeher im Flexodruck, hauptsächlich von flexiblen Polymerplatten, die das beste Druckergebnis aufweisen. Bis zu 10 Farben (nach HKS, PMS oder auch nach Muster) können auf modernen Flexodruckmaschinen in einem Arbeitsgang gedruckt werden. Zur genauen Ausarbeitung der Druckfarbe arbeiten wir mit einem EDV-gestützten Farbrezeptiersystem.

Die unbedruckte Rollenware durchläuft den Druckprozess und wird am Ende wieder auf eine Rolle gewickelt. Das Falten, Stanzen und Verschweißen der Tragetaschen und Beutel geschieht in den Konfektionsmaschinen. Neben den Standardausführungen fertigen wir hier auch Sonderausführungen wie z. B. den Känguru-Bag, Taschen mit perforierter Griffstanzung und vieles mehr.

Automatenrollen werden nach dem Bedrucken auf einem sogenannten Rollenschneider noch einmal umgewickelt. Dabei wird die „Mutterfolie“ in Längsrichtung in die entsprechenden Nutzen aufgeschnitten, an den beiden Außenrändern besäumt und auf Kleinrollen aufgewickelt. Je nach Format des Endprodukts ist die Herstellung von bis zu 10 Nutzen nebeneinander möglich.

Unsere Schwestergesellschaft in Polen.

Bereits Anfang der 90er Jahre wurde unsere polnische Tochterfirma aus der Taufe gehoben. Durch diesen frühen Markteinstieg gelang es uns, auf diesem wichtigen, neuen Markt schnell Fuß zu fassen.

» Tochterfirma in Schlesien

Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

OMM Kunststofftechnik GmbH

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